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Friedrich Karl Flick

Einst war Friedrich Karl Flick, den Freunde und Gegner nur FKF nannten, einer der bestbewachten Männer auf dem Globus. Fast zeitlebens war der misstrauische Milliardär von Leibwächtern umgeben. FKF besaß etliche gut geschützte und geräumige Immobilien, seine mit drei Dächern asiatisch anmutende Villa in München verfügte sogar über einen eigenen Atomschutzbunker.

Am Mittwochnachmittag wurde bekannt, dass unbekannte Frevler zwischen dem 12. und 14. November in das Mausoleum Flicks in Velden am Wörthersee eingedrungen sind und den Sarg des im Oktober 2006 verstorbenen Unternehmers gestohlen haben. Die Grabräuber öffneten nach Angaben eines Polizeisprechers "drei jeweils 300 Kilogramm schwere Granitplatten" und hievten dann den etwa 200 Kilogramm schweren Sarg mit dem Leichnam ins Freie. Die Klagenfurter Staatsanwältin Carmen Riesinger ermittelt gegen Unbekannt wegen Störung der Totenruhe und Sachbeschädigung. Die Täter verfügten offenkundig über schweres Gerät.


Der Fall Flick
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